Ricarda Essrich

Schwedisch in Schweden - Sprachkurse und Zertifikate

3. März 2013 | (0) Kommentare

Manch einem reicht es nicht, mit Büchern und CDs Schwedisch selbst zuhause zu lernen. Denn der beste Kurs funktioniert nur, wenn der Lernende genug Selbstdisziplin und Fleiß aufbringt, um sich kontinuierlich durch die Lektionen zu arbeiten, Vokabeln zu pauken und Aussprache zu trainieren.

Und insbesondere der letzte Punkt ist nicht zu verachten. Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass man die korrekte schwedische Aussprache am besten im Kontakt mit Schweden lernt. Ein Kurs vor Ort liegt also oft nahe.

Es gibt verschiedene Anbieter, die ich in den nächsten Wochen noch näher vorstellen werde. Heute will ich mich mit der Frage beschäftigen, was eigentlich danach passiert. Ganz formal, was bringt mir der Kurs in Schweden? Bekomme ich Zertifikate, und kann ich damit etwas in Deutschland anfangen?

Zertifikate

Grundsätzlich sollte man zusehen, dass man sich die Teilnahme an einem Schwedischkurs bestätigen lässt. Dieses Zertifikat sollte neben Ort und Institution Dauer und Umfang des Kurses enthalten und genau aufschlüsseln, welche Fähigkeiten man erworben hat. Am besten erfolgt auch noch eine Einordnung der Schwedischkenntnisse nach den Stufen A1-C2 des europäischen Referenzrahmens. Die großen Sprachkursanbieter in Schweden stellen in aller Regel ein Zertifikat aus.

Schweden ist ein aufgeschlossenes Land, was Fremdsprachen und vor allem Englisch angeht. Dennoch ist nicht gesagt, dass man das Abschlusszertifikat über einen erfolgreich absolvierten Sprachkurs auf Englisch erhält. Und selbst wenn – für viele offizielle Zwecke reicht auch ein englisches Zertifikat nicht aus, man benötigt eine deutsche Übersetzung.

Um  neben dem persönlichen Erfolg und den Sprachkenntnissen auch für den Lebenslauf davon etwas zu haben, empfiehlt es sich, Zeugnisse und Zertifkate übersetzen zu lassen. So wird Personen, die später einen Blick darauf werfen, auch schneller klar, welche Kenntnisse genau man da eigentlich erworben hat. Solche Übersetzungen erledigt im Prinzip jedes Übersetzungsbüro. Ihr solltet allerdings darüber nachdenken, ob es vielleicht sinnvoll ist, eine beglaubigte Übersetzung, z.B. über die Agentur Invatrans* anfertigen zu lassen.

 

Beglaubigte Übersetzung  - was ist das?

Für offizielle Zwecke, z. B. bei Behörden oder für Bewerbungen, müssen Übersetzungen oft beglaubigt sein durch einen speziellen Urkundenübersetzer. Das bedeutet, der Übersetzer bestätigt mit seiner Originalunterschrift und einem Stempel die Richtigkeit und Vollständigkeit der Übersetzung. Dazu muss er amtlich ermächtigt, beeidigt oder vereidigt sein. Erst durch diese Beglaubigung wird die Übersetzung zu einem rechtswirksamen Dokument.
ACHTUNG: Kopien dieser beglaubigten Übersetzung sind nicht gültig; braucht man mehrere Exemplare, müssen auch diese beglaubigt sein.

Eine beglaubigte Übersetzung ist in der Regel teurer als eine normale Übersetzung, doch für offizielle Zwecke meist unerlässlich.

Bild: Angela Parszyk  / pixelio.de

 

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